Chronik

Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Laufen



Übung 1885


Übung 1985


Übung 2010

Die enge Bauweise unserer fast tausendjährigen Stadt Laufen brachte es mit sich, dass sie durch Feuer besonders gefährdet war. In alten Chroniken wird immer wieder von verheerenden Feuersbrünsten berichtet, die nicht nur einzelne Anwesen, sondern oft ganze Stadtteile in Schutt und Asche legten. So brannten z.B. 1618 im Laufener Vorort Altach am rechten Salzachufer 14 Häuser nieder, 1663 wurden 58 Häuser vom Stadtplatz bis zur Apotheke und von der Alten Post bis zum unteren Stadttor ein Raub der Flammen. Kaum ein Jahrhundert später zerstörte ein gewaltiger Brand den Ortsteil Oberndorf, wobei 79 Häuser und 22 Scheunen eingeäschert wurden. 1843 brach ein Feuer im Hause des Kaufmanns Wally aus und wieder brannten 20 Gebäude in der Stadt bis auf die Grundmauern nieder.



Brandbekämpfung vor der Gründung der Feuerwehr



Gemälde vom Stadtbrand 1864
Schon frühzeitig wurde versucht, Maßnahmen gegen das Ausbrechen von Feuer zu treffen und die Bekämpfung zu organisieren. Bereits seit 1530 gab es auf dem Kirchturm einen ständigen Wächter und das Glöcklein auf dem oberen Stadtturm diente ab 1608 als Feuerglocke. In den Jahren 1423, 1616, 1648 und 1800 wurden Feuerordnungen erlassen. Die von dem Salzburger Fürsterzbischof Paris Lodron gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges verfügte Feuerordnung für Salzburg galt auch für die Stadt Laufen. Hiernach war vorgeschrieben, dass alle Rauchfänge und Feuerstätten wenigstens zweimal jährlich zu säubern seien, dass unter den Dächern mit Wasser gefüllte Bottiche stehen müssten und dass mit offenem Feuer besonders sorgsam umzugehen sei, besonders bei Heu und Stroh und in Ställen. Jährlich zweimal war der Verordnung nach eine Feuerschau durchzuführen und in jedem Stadtviertel mussten Feuerhaken und Leitern an vorbestimmten Orten sein, Eimer und Bottiche mussten an den Brunnen stehen, damit unverzüglich die Brandbekämpfung beginnen konnte. Seit dem Jahre 1780 befanden sich im Schloss und in der Pflege je eine Handspritze, an anderen Stellen, wie z.B. im Rathaus und in mehreren Gaststätten lederne Bottiche


Gründung der Feuerwehr

Noch waren die riesigen Brandschäden aus dem Jahre 1843 überall in Erinnerung, als in Laufen erstmals der Vorschlag auftauchte, man solle eine der neuen Feuerspritze anschaffen. Der damalige Bürgermeister J. E. Holz beantragte am 25. Februar 1859 mit städtischen Mitteln eine Saug- und Druckspritze zu erwerben.



Übung 1860
Am 3. Januar 1860 traf die bestellte Feuerspritze in Laufen ein und wurde unverzüglich ausprobiert. Die Probe fiel zur vollsten Zufriedenheit aus, doch stellte sich schnell heraus, dass es nun an geschultem Personal fehlte, das mit der Spritze auch richtig umgehen konnte. Mitglieder des ältesten damals bestehenden Vereins, der Wanderer (ihr Name stammte nicht von ihrer Wanderlust her, sondern davon, dass sie ihre Zusammenkünfte jeweils in anderen Gastlokalen abhielten) entschlossen sich in dieser Notlage dazu, mit der neuen Spritze Übungen abzuhalten, und so entstand aus Mitgliedern dieser geselligen Vereinigung am 21. Januar 1860 - also schon zwei Wochen nach Eintreffen der Feuerspritze - im Einverständnis mit dem Magistrat die Freiwillige Feuerwehr Laufen als zweitälteste Feuerwehr Oberbayerns.
Am Osterdienstag des gleichen Jahres fand die erste Generalversammlung statt, in welcher Herr Anton Föckerer, damals Posthalterssohn, zum ersten Kommandanten gewählt wurde. Die ersten Mitglieder der Wehr entstammten zahlreichen angesehenen Laufener Familien. Mit großem Eifer ging die neue Mannschaft an ihre Übungen, doch bald stellte sich heraus, dass die Ausrüstung noch sehr mangelhaft war. Magistrat und Bürgerschaft hatten jedoch für die Bedürfnisse ihrer Wehr viel Verständnis und so konnte schon 1861 die Wehr teilweise uniformiert und ausgerüstet werden. Ihre Feuerprobe hatte die neugegründete Wehr am 18. Oktober 1861 zu bestehen, als in Petting drei Häuser gleichzeitig brannten.



Übung in Salzburg 1865
Am 19. November 1862 kam die Wehr zum ersten Mal in Laufen zum Einsatz, als die Schopperstadel an der Salzach brannten. Kirche, Stiftsgebäude und die Schule waren in höchster Gefahr, auch hier gelang jedoch eine Eindämmung des Brandes.
In den folgenden Jahren wurde die Wehr in zahlreiche Orte der näheren und weiteren Umgebung gerufen. Dabei wurden 1863 in Burghausen zwei Laufener Wehrmänner von einem einstürzenden Gebäude verschüttet, konnten jedoch lebend gerettet werden.

In den ersten 25 Jahren ihres Bestehens wurde die Laufener Wehr über 100-mal aktiv bei Schadensfeuern eingesetzt. Sie erhielt zahlreiche Belobigungen und ihr erfolgreicher Einsatz wurde auch seitens der königlich oberbayerischen Regierung mehrfach anerkannt. In Salzburg gab es zunächst noch keine Feuerwehr, und so ist das große Interesse verständlich, das die Wehren von Laufen und Oberndorf, gegründet 1864 und damit die älteste Feuerwehr im Land Salzburg, bei mehreren tausend Zuschauern erweckten, als sie im Oktober 1865 in Salzburg eine große Übung abhielten. Noch im gleichen Jahre wurde daraufhin auch in Salzburg eine Wehr ins Leben gerufen, nicht zuletzt dank des guten Eindruckes, den die Vorführung der Laufener hinterlassen hatte. Im selben Jahr überzeugte sich auch die Frau des österreichischen Kaisers Franz I. Karoline Auguste, eine Tochter des bayerischen Königs Maximilian I., anlässlich eines Besuchs in Laufen von den Einrichtungen der Freiwilligen Feuerwehr und von der Leistungsfähigkeit der Saug- und Druckspritze.


Die Feuerwehr im 19. Jahrhundert



Feuerwehrhaus 1876
Im Dezember 1862 übernahm lgnaz Föckerer das Amt des Kommandanten. Er stand der Wehr 22 Jahre vor und unter seiner Leitung nahm die Laufener Wehr einen weiteren Aufschwung. Auf seine Anregung wurde 1868 eine „Freie Vereinigung der Feuerwehren des Salzachgebietes“ gegründet, der sich zahlreiche Feuerwehren aus Bayern und Österreich anschlossen. Die zwei Feuerwehrtage
wurden 1869 in Salzburg und 1871 in Laufen abgehalten, schon 1877 löste sich die Vereinigung der Wehren jedoch wieder auf, da die Organisation der Feuerwehren in Bayern und in Österreich doch zu unterschiedlich waren.

Im Juni 1876 fand die Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrhaus in der heutigen Landratsstraße statt. Bis dahin Altes Feuerwehrhaus waren die Gerätschaften der Wehr in einem alten Requisitenstadel untergebracht, dessen Zustand als sehr schlecht beschrieben wurde. Dem Baubeginn waren Grundstückskäufeund Abbrüche alter Gebäude und Teile der Stadtmauer vorangegangen, um ausreichend Platz für den Neubau zu schaffen. Zunächst mit zwei Ausfahrten für die vorhandenen drei Druckspritzen errichtet, wurde 1901 ein drittes Tor eingebaut, um eine neue Schubleiter unterzubringen. Insgesamt über 100 Jahre – bis 1981 – wurde das Feuerwehrhaus in der Landratsstraße genutzt. In der Folgezeit schritt die Weiterentwicklung der Wehr rasch voran. Als 1885 das 25jährige Gründungsfest gefeiert werden konnte, beteiligten sich daran schon 51 Feuerwehren mit über 500 Mann, von denen die Halleiner Kameraden sogar mit dem Schiff die Salzach herab gekommen waren.



Brand Oberndorf 1900
In diesem Jahr hatte die Laufener Wehr 110 Mitglieder, sie besaß bereits vier Saug- und Druckspritzen, zwei Schubleitern und einige kleinere Spritzen. Nach dem Tode lgnaz Föckerers übernahm der Gerbereibesitzer Anton Messner das Kommando, der die Wehr von 1884 bis 1901 leitete. In diese Zeit fiel der große Brand des Kapuzinerklosters im Jahre 1887, wobei in wenigen Stunden nur noch eine rauchende Ruine übriggeblieben war. Als 1890 auf Bemühen des damaligen Bürgermeisters Gottfried Dachs eine neue Wasserleitung gebaut wurde, konnten auch 38 Unterflurhydranten in Betrieb genommen werden.

Bis zum Umfallen hatten die Feuerwehrleute zu kämpfen, als die großen Hochwasser 1897 und 1899 die Stadt heimsuchten. 1897 erreichte die Salzach einen Pegelstand von 8,21 Meter, zwei Jahre später sogar von 9,43 Meter. Jeweils drei Tage und Nächte war die Wehr ununterbrochen im Einsatz, zu einer Zeit, als die Salzachbrücke und in den tiefergelegenen Ortsteilen in Oberndorf 15 Häuser vollkommen weggerissen wurden. Ein Jahr später - am 22. Oktober 1900 - brannten in der Altach 14 Häuser mit 42 Wohnungen nieder.


Die Feuerwehr bis zum Ende des II. Weltkrieges



Kommandant Ignaz Stadler

Am 13. Januar 1901 wurde Schlossermeister lgnaz Stadler die Führung der Laufener Wehr übertragen. Veranlasst durch die andauernden Hochwasser, betrieb er mit besonderem Nachdruck die Gründung einer Wasserwehr. Diese wurde mit zwei Booten, Rettungsringen, Leinen und Haken ausgerüstet. Im gleichen Jahre wurden auch eine eigene Sanitätsabteilung und eine Ordnungsmannschaft ins Leben gerufen. 1910 hatte sich der Mannschaftsstand auf 135 Wehrmänner erhöht. In den ersten 50 Jahren ihres Bestehens hatte die Feuerwehr 185 Einsätze bewältigt. 1910 fand das 50. Gründungsfest statt, wozu die Feuerwehr von der Stadt als Jubiläumsgeschenk eine moderne Löschmaschine im Wert von 2 500 Mark erhielt. Die folgenden Jahre bis zum Ausbruch des Weltkrieges verliefen verhältnismäßig ruhig, bis der Krieg einschneidende Veränderungen brachte. Die Zahl der Aktiven verminderte sich durch Einberufungen immer mehr, so dass Kommandant Ignaz Stadler 1917 gezwungen war, die erste Jugendfeuerwehr aufzustellen. 1928 wurde von der Kreislandwirtschaftsschule die erste Motorspritze angeschafft. 1936 erhielt die Feuerwehr Laufen ein erstes Magirus-Löschfahrzeug, wodurch die Einsatzbereitschaft der Wehr wiederum eine wesentliche Verbesserung erfuhr. Ungeheure Anforderungen brachte der Zweite Weltkrieg für die Laufener Wehr. Wieder wurden verstärkt Jugendliche in die Wehr aufgenommen, ab 1943 wurden Frauen in der Feuerwehr verpflichtet. Ab diesem Jahr wurde die Feuerwehrbereitschaft des Kreises, der auch eine Löschgruppe aus Laufen angehörte, aktiv eingesetzt. 16 mal wurde sie bei Luftangriffen auf die Städte München, Salzburg, Bad Reichenhall und Freilassing zu Hilfe gerufen und was die Wehrmänner damals geleistet haben, steht wohl einmalig in der Geschichte der Laufener Wehr da.





Hochwasser 1959


Hochwasser 2013


Die Feuerwehr nach dem Zweiten Weltkrieg



Übung April 1949

Nach dem Krieg war der Wiederaufbau sehr schwierig. Trotzdem gelang Kommandant Stadler der Erwerb eines zweiten Löschfahrzeuges und vor allem verstand er es, die Jugend für seine Wehr zu gewinnen. Als in den 50er Jahren die Laufener Wehr zur Stützpunktfeuerwehr mit erweitertem Tätigkeitsbereich wurde, war die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges notwendig. Trotz der beträchtlichen Kosten dieses Fahrzeuges entschloss sich die Stadt zum Kauf eines TLF 16. Dieses wurde der Wehr in einem feierlichen Akt im April 1959 als erstes Tanklöschfahrzeug im Landkreis übergeben.

Immer deutlicher machte sich auch die stark zunehmende Technisierung in der Feuerwehr bemerkbar. Die Wehr wurde nicht nur mehr zu Brandeinsätzen, sondern in zunehmendem Maße auch zu technischen Einsätzen bzw. technischen Hilfeleistungen gerufen, wie z.B. im April 1958, als sie ein abgestürztes Segelflugzeug aus einer Baumkrone in der Salzburger Allee barg und den Piloten unversehrt retten konnte. Durch die enge Bauweise Laufens und aus der Erfahrung vieler Brandeinsätze wurde die Beschaffung einer Drehleiter notwendig. Im August 1963 konnte eine gebrauchte DL 27 von der Feuerwehrschule in Regensburg erworben werden. Dies bedeutete eine wesentliche Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten, da die Drehleiter in Verbindung mit einem Greifzug als leichter Kran verwendet werden konnte.

Da die Zahl der Einsätze und hier insbesondere die technischen Hilfeleistungen stetig stieg, wurden im Laufe der Jahre immer wieder verschiedene Kleinfahrzeuge in Eigenarbeit zu Gerätewagen umgebaut, um die nötigen Hilfsmittel und technischen Geräte z. B. Motorsägen, Pressluftatmer, Stromerzeuger u. a. befördern zu können. Ende der 60er Jahre wurde unter Kommandant Hans Rudholzer verstärktes Augenmerk auf den Wasserdienst gelegt. So konnte die Laufener Wehr Anfang 1970 ein großes Schlauchboot, mehrere kleinere Schlauchboote, ein Motorboot mit Johnson Außenborder und 6 geprüfte Taucher aufweisen.

Bedingt durch die Landkreisreform erfolgte 1970 die Eingemeindung der Gemeinden Heining und Triebenbach. Die Feuerwehr Heining war 1874 gegründet worden und wurde nach 100 Jahren aufgelöst. Ein Teil der Heininger Mannschaft gliederte sich in die Laufener Wehr ein und brachten ihr Tragkraftspritzenfahrzeug mit, das in Laufen dann als Einsatzleitwagen Verwendung fand. Das Heininger Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1968, zu erkennen am Schlauchturm, steht noch heute am Ortseingang von Oberheining. Die Feuerwehr Triebenbach konnte ebenfalls auf eine einhundertjährige Geschichte zurückblicken, als sie 1975 aufgelöst wurde.



Fahrzeugpark vor dem Rathaus

Im Sommer 1975 konnte der Wehr ein neues TLF 16/25 übergeben werden, das noch bis 2010 im Einsatzdienst stand. Anfang der 70er Jahre häuften sich die Verkehrsunfälle, bei denen die Insassen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und nur schwer zu retten waren.
Im November 1976 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Laufen eine durch eine Spendenaktion der Laufener Bürger mitfinanzierte Rettungsspreize.

Am 19.6.1976 traf die Laufener Wehr ein schwerer Schlag. Kommandant Hans Rudholzer verstarb nach langer Krankheit. In einer Neuwahl wurde Heribert Bruckschlögl einstimmig zum neuen Kommandanten gewählt.

Zwei Monate nach dem Tod Rudholzers verstarb auch Ehrenkommandant Franz Stadler. So verlor die Wehr innerhalb eines Jahres zwei verdiente Männer.

Schon nach kurzer Amtszeit gelang es dem jungen Kommandanten Bruckschlögl ein Heuwehrgerät und zwei Fahrzeuge vom Typ Bedford Blitz – seltene Einsatzmittel deutscher Feuerwehren - zu beschaffen, um die in die Jahre gekommenen Ford Transit und FK 1000 zu ersetzen.

1978 wurde im Zuge der Gebietsreform die Gemeinde Leobendorf aufgelöst, so dass die Feuerwehr Leobendorf als Löschzug in die Laufener Wehr eingegliedert wurde.

Einen enormen Fortschritt bedeutete in den 70er Jahren die Ausrüstung der Fahrzeuge mit Sprechfunk und die Einführung der Alarmierung über Funk. Zuvor waren ständig besetzte Feuermeldestellen in den Gemeinden von den jeweiligen Polizeiinspektionen telefonisch informiert worden, die Sirene am Feuerwehrhaus wurde dann mit der Hand ausgelöst. In Folge des wachsenden Fahrzeugparks platzte das Gerätehaus in der Landratsstraße aus allen Nähten und war den zeitgemäßen Anforderungen nicht mehr gewachsen.



Feuerwehrgerätehaus 1981 (Neubau)


Feuerwehrgerätehaus (aktuell)


Ein Neubau wurde beschlossen und so konnte 1981 ein den Bedürfnissen einer modernen Wehr entsprechendes neues Gerätehaus an der Abtsdorfer Straße bezogen werden. Zum 125-jährigen Bestehen der Wehr konnte ein neues Löschfahrzeug LF8 in Dienst gestellt werden. Bereits drei Jahre später wurde der als Gerätewagen genutzte Bedford durch einen Rüstwagen RW2 ersetzt.

Im Jahre 1995 wurde Herbert Kitzberger zum 1.Kommandanten gewählt, nachdem der bisherige Kommandant Bruckschlögl zum Kreisbrandmeister des Landkreises Berchtesgadener Land ernannt worden war. Eine der ersten Aufgaben des neuen Kommandanten war die Beschaffung einer Drehleiter. Die alte Drehleiter war in die Jahre gekommen, im Januar 1996 wurde die neue DLK 23/12 auf Iveco Magirus in Dienst gestellt. Die sich daran anschließende Ausbildung der Feuerwehrmänner wurde mit großem Engagement bei teils klirrender Kälte durch eigenes Personal durchgeführt. Noch im selben Jahr konnte auch ein neuer Einsatzleitwagen beschafft werden. Das alte Arbeitsboot wurde aufgrund seines schlechten Zustandes durch ein neues ersetzt.


Die moderne Wehr



Gefahrguteinsatz B20 - Mai 2010

Das Erscheinungsbild der Feuerwehr hat sich gewandelt. Die moderne Feuerwehr ist zu einer Art Dienstleistungsunternehmen geworden. Nicht nur die Zahl der Einsätze hat zugenommen, auch das Einsatzspektrum hat sich enorm verbreitert. Zum Aufgabenbereich der Feuerwehr gehört zwar weiterhin der klassische Brandeinsatz, jedoch leisten die Frauen und Männer Hilfe bei Verkehrs- oder Gefahrgutunfällen oder bei Unwettereinsätzen.

Zu den arbeitsreichintensivsten Einsätzen der letzten Jahre gehören die Hochwasserkatastrophe 2002 / 2013, zahlreiche Sturmeinsätze, etwa nach dem Orkan Kyrill Anfang 2007, und die Hagelkatastrophe im benachbarten Flachgau 2009.

Um den gesteigerten Anforderungen gerecht zu werden, wurde in den Jahren 2009 und 2010 eine umfassende Neustrukturierung des Fahrzeugparks vorgenommen. Ein neuer, mit modernster Nachrichtentechnik ausgestatteter Einsatzleitwagen Mercedes Sprinter ersetzt den alten ELW.
Zudem wurde ein Wechselladerfahrzeug beschafft, das mit den zugehörigen Abrollbehältern Technische Hilfeleistung und Wasser ein flexibles Einsatzmittel darstellt.


Kommandanten seit 1860 Vereinsvorsitzende seit 1986
Anton Föckerer

lgnaz Föckerer

Anton Messner

lgnaz Stadler

Michael Kastner

Franz Stadler

Hans Rudholzer

Heribert Bruckschlögl

Herbert Kitzberger
1860 - 1962

1862 - 1984

1884 - 1901

1901 - 1924

1924 - 1935

1935 - 1961

1961 - 1976

1976 - 1995

1995 -
Heribert Bruckschlögl

Karl Fuchsgruber

Steffen Degenhardt

Heiko Geers

Heribert Bruckschlögl

Klaus Kalb

Florian Brandl
1986 - 1995

1995 - 2001

2001 - 2006

2006 - 2007

2007 - 2010

2010 - 2016

2016 -
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