Berichte

Umzugsvorbereitungen laufen auf Hochtouren
// Umzugsvorbereitungen laufen auf Hochtouren 07.10.2017
Nur noch wenige Wochen bis zur Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses und die Arbeiten laufen weiterhin auf Hochtouren. Am letzten Wochenende im September haben sich zahlreiche Feuerwehrler am "alten" Feuerwehrhaus versammelt und den Umzug vorzubereiten.

Damit der Umzug dann recht zügig über die Bühne geht, wurde das Inventar durchgeschaut und teilweise angestaubtes und nicht mehr benötigtes entsorgt. Gleichzeitig wurden Einrichtung und derzeit nicht mehr benötigte Möbel in Kisten verpackt und weggeräumt.

Die rund 25 Helfer waren so fleißig, dass bis Mittag bereits der größte Teil der Arbeit geschafft war. Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns bei allen Helfern die sich für den Arbeitseinsatz am Wochenende Zeit genommen haben !!
 
Autor: Patrick Reimann Fotos:  Feuerwehr Laufen (7 Bilder)
Neubau Feuerwehrgerätehaus - Baubeginn vor einem Jahr
// Neubau Feuerwehrgerätehaus - Baubeginn vor einem Jahr 06.06.2017
Heute genau vor einem Jahr am 06. Juni 2016 haben am Gelände neben dem Friedhof die Bauarbeiten für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses der Feuerwehr Laufen begonnen. Seither ist viel passiert, nach einem Spatenstich am 17. Juni 2016 konnte zum Jahresende der Rohbau des 3,76 Mio. Euro Projektes fertiggestellt werden. Allein der Rohbau verschlang bereits große Mengen an Baustoffe, darunter 1.000 m³ Beton und 110 Tonnen Baustahl. Rechtzeitig zum Winter wurde das Dach mit einer Fläche von 1.700 m² aufgestellt.

Trotz der eisigen Temperaturen haben Heizungs-, Lüftungs- und Elektroinstallateure die Rohbauinstallation über die Wintermonate vorgenommen. Nach dem Setzen der Fenster durch die Schreiner haben Ende April die Verputzer mit ihren Arbeiten in der Fahrzeughalle begonnen. Derzeit wird der Außenputz an der Fassade und der Innenputz im Funktionsgebäude aufgetragen. Zeitgleich werden Estrich und Fußbodenheizung im Bereich der Einsatzumkleiden und Werkstätten eingebracht.

In den nächsten Wochen bis zur Fertigstellung werden sich noch zahlreiche Firmen auf der Baustelle die Klinke in die Hand geben, vom Trockenbauer über Maler bis zur Gestaltung der Außenanlagen.
Am Ende werden dann 2.200 m² Nutzfläche und 4.500 m² Freiflächen entstanden sein, auf den die Feuerwehrdienstleistenden in Zukunft ihren ehrenamtlichen Aufgaben nachgehen werden.

Die Arbeit auf der Baustelle sind bisher ohne Probleme verlaufen und liegen genau im Zeitplan. Dem geplanten Umzug im Herbst dieses Jahres steht somit nichts mehr im Weg.

Hier noch einige Foto Highlights von der Baustelle ….
 
Autor: Patrick Reimann Fotos:  Feuerwehr Laufen (94 Bilder)
Bausteinaktion der Freiwilligen Feuerwehr Laufen e.V.
// Bausteinaktion der Freiwilligen Feuerwehr Laufen e.V. 14.04.2017
Vor mehr als vier Jahren wurde festgestellt, dass das Feuerwehrhaus in der Abtsdorferstraße marode ist und dringender Handlungsbedarf besteht. In einer Stadtratssitzung im Juli 2015 wurde der Beschluss für einen Neubau in der Bauhofstraße gefasst und nun ist es soweit, die neue Fahrzeughalle mit angrenzendem Funktionsgebäude wächst empor.

Großer Dank gilt der Stadt Laufen, die dieses Projekt mit 3,75 Millionen Euro finanziert. Hinzu kommen aber auch noch Aufwendungen, die der Feuerwehrverein selbst zu tragen hat. Darunter fallen zum Beispiel Kosten für den Jugendraum, den Aufenthaltsraum, die Küche oder die Einrichtung des Vereinsbüros an.

Aus diesem Grund hat die Freiwillige Feuerwehr Stadt Laufen e.V. im vergangenen Jahr eine Bausteinaktion ins Leben gerufen, bei der ortsansässigen Unternehmen die Möglichkeit gegeben wurde, ihre Feuerwehr finanziell für den Neubau zu unterstützen. Auch die Nachbarwehr aus dem angrenzenden Oberndorf beteiligte sich daran. Als kleines Dankeschön wurde ein symbolischer Baustein für den Schreibtisch überreicht. Zudem ist eine Spendentafel im neuen Feuerwehrhaus angedacht. Die Vorstandschaft des Feuerwehrvereins möchte sich im Namen aller Mitglieder herzlich bei den aufgeführten Unternehmen, aber auch bei den stillen Spendern für die großzügige Unterstützung bedanken.

Durch sie ist es möglich geworden, unseren Feuerwehrmitgliedern und der Jugendfeuerwehr die für ein Vereinsleben notwendige Ausstattung zu beschaffen. Die Feuerwehr Laufen ist 24 Stunden 365 Tage im Jahr für Sie einsatzbereit. Daher auch ein Dank an alle freiwilligen Mitglieder, die neben dem Feuerwehrdienst zusätzlich noch viel Zeit in die Planung der neuen Unterkunft gesteckt haben und noch viel Zeit in die Übersiedlung und Einrichtung stecken werden.

Die Feuerwehr Laufen bedankt sich bei allen Unterstützern der Bausteinaktion:

Edeka-Markt Zeiler
Fahrschule Engelmann
Foto Schröck
Georg Garschhammer
Kunststoffverarbeitung
Kapuzinerhof
Kloster Apotheke
Kraller Beton GmbH & Co. KG
Freiwillige Feuerwehr Oberndorf
Old English Pub
Optik Wiedenmann
Salzach Apotheke
Steiner Floralmanufaktur
Tabakwaren Brugger
ZUWA-Pumpe GmbH
Metzgerei Hubert Adler


Werte Bürgerinnen und Bürger, auch Sie wollen spenden und die Feuerwehr Laufen unterstützen?

Sparkasse Berchtesgadener Land
IBAN: DE66 7105 0000 0000 0610 44
BIC: BYLADEM1BGL
 
Autor: Florian Brandl Fotos:  Feuerwehr Laufen (2 Bilder)
Feuerwehr feiert Richtfest für den Neubau
// Feuerwehr feiert Richtfest für den Neubau 13.12.2016
Artikel Südostbayerische Rundschau - 13.12.2016

Neues Feuerwehrhaus wird bald "das alte''
Stadt feierte für den Neubau das Richtfest - Arbeiten für das Drei-Millionen-Euro-Projekt sind im Kosten- und Zeitplan

Geschäftsleiter Christian Reiter beschrieb sich selbst als der "Bösewicht", der die Männer und Frauen der Laufener Feuerwehr von ihrem Bau "ausgesperrt" habe. Das verständliche Interesse der Aktiven am rasch wachsenden Neubau sollte die Arbeiten nicht behindern und niemanden gefährden.

Bei einer "Rohbaubesichtigung" und dem anschließenden Richtfest hatten die Mitglieder der Feuerwehr nun Gelegenheit, das südlich des Friedhofs entstehende Gebäude in Augenschein zu nehmen. "Im Zeit- und im Kostenplan", sieht Architekt Markus Fritsche das Drei-Millionen-Euro-Projekt, das in einem Jahr bezugsfertig sein soll.

Einer der ehemals Aktiven erzählte, wie er und seine Mitschüler zum Tag des Baums im Jahr 1956 dort Pappeln gepflanzt hatten. Diese Bäume mussten dem Neubau des Feuerwehrhauses weichen. "Weit über hundert Wurzelstöcke haben wir ausgegraben", ergänzt dazu Planer Markus Fritsche, der die erste der drei großen Gruppen durch den Rohbau führte und dabei die Nutzung der Räume und die Intensionen der Planung erläuterte.

Zweimal sprach er dabei von einem "Glücksfall". Einmal sei es die Lage am Hang, die eine solche·Planung ermöglicht habe, ohne dass der vorne .dreigeschossige Bau als Klotz erscheine. "Die Fahrzeughalle duckt sich fast weg", urteilt Fritsche. Teile des Hangs würden mit Natursteinen befestigt und begrünt.

Der zweite Glücksfall: "Gigantische Flächen" im Obergeschoß, die mit geringstem Aufwand geschaffen wurden, brauchte man doch das Dach darüber in jedem Fall. Ein Dach von mächtigen Leimbindern getragen und mit 16 Zentimeter starken PUR-Sandwicht-Paneelen bedeckt. „Aus heutiger Sicht ist das – anders als Styropor – kein Problemfall“, betonte Christian Reiter. Die Statik ließe auch eine 400 Quadratmeter große Fotovoltaik Anlage zu.

Die Männerumkleide bietet hundert Aktiven Platz, bei den Frauen sind es 15. Ein Ruheraum schafft bei langen Einsätzen Gelegenheit zur Erholung und zur vorübergehenden Unterbringung von Geschädigten. Einen eindrucksvollen Bergblick lässt der Schulungsraum an der Südwestecke zu. Darunter befindet sich ein großer Aufenthaltsraum mit Küche, Speisekammer und Lagerraum samt Terrasse. „Wer ko, der ko“, kommentierte das einer der Teilnehmer.

Nicht zu vernachlässigen sei das Regenwasser. „Bei diesen Flächen haben wir 100 000 Liter Regenwasser zu bremsen“, beschrieb Markus Fritsche die Anforderungen, die man einerseits mit einem Rechenrückhaltebecken im Westen löst, andererseits mit einem 50 000 Liter fassenden Erdtank, der laut Reiter „g’scheid billig“ hergegangen sei. Dieses Wasser diene dann zum Fahrzeugwaschen und zum Üben.

Stichwort Üben: Im Südosten des Areals entsteht ein Übungsturm aus Stahlbeton samt Balkonen und Fenstern. „Jede künstlerische Gestaltung ist hier möglich“, erinnerte Reiter an eine Anregung aus dem Stadtrat. Parken werden die Aktiven östlich der Fahrzeughalle, daran anschließend bleibt noch Parkmöglichkeit für Friedhofsbesucher.

Bei der Firstfeier im noch immer so genannten „neuen Feuerwehrhaus“, das bald das zweite alte in Laufen sein wird, erzählte Fritsche von einem Zusammentreffen mit Aktiven einer anderen Wehr, die wussten, das sein Büro ein Feuerwehrhaus plane. Deren erste Frage: „Wie viele Tore?“. Fritsches Antwort „neun“ hätten sie dann so kommentiert: „Ja, des is‘ groß.“

Fritsches Zahlen belegen es: Das Grundstück hat 5800 Quadratmeter, die bebaute Fläche umfasst 1300 Quadratmeter, wobei sich eine Nutzfläche von 2200 Quadratmeter ergibt. 8000 Kubikmeter Aushub hat man weggefahren, 4000 Kubikmeter Kies angeliefert und eingebaut. 1000 Kubikmeter Beton und 110 Tonnen Stahl wurden verbaut. Das Mauerwerk summiert sich auf eine Fläche von 2500 Quadratmetern, was 650 Paletten oder 25 LKW-Züge Ziegeln ausmacht. Die Dachflächen ergeben 1700 Quadratmeter, getragen von 70 Kubikmetern Leimholz.

Unter dem Bauholz befinden sich viele kleinere und damit handliche Teile, deren „Diebstahl“ wenig Aufwand und wenig Kraft erforderte. Die Nachbarn vom Trachtenverein hatten ebenso ein „Stangerl“ mitgehen lassen wie der Löschzug Leobendorf samt den Kameraden der Pettinger Wehr. Nach altem Brauch waren die fehlenden Teile vom Bauherrn – also von der Stadt – auszulösen.

„Der Bau läuft wie ein Glöckerl“, zitierte Bürgermeister Hans Feil seinen Geschäftsleiter. Mit dem zusammen sollte das Stadtoberhaupt dem Nikolaus dann zu diesem „Schwarzbau“ ein Lied vorsingen. Weil beiden nichts Rechtes einfallen wollte, gab Feil einen Zweiteiler zum Besten: „Lieber heiliger Weihnachtsmann, verschon‘ unser Haus, zünd‘ andere an.
 
Autor: Hannes Höfer Fotos:  Feuerwehr Laufen (35 Bilder)
Dachstuhl von Neubau stark gefragt
// Dachstuhl von Neubau stark gefragt 28.11.2016
Die Rohbauarbeiten auf der Baustelle des neuen Feuerwehrgerätehauses sind kurz vor dem Abschluss, so wurde in der Woche vom 21. Bis 25.11.2016 der Dachstuhl des Neubaus aufgestellt.

Bereits einige Tage vorher hatten Kameraden der Feuerwehren Petting und Leobendorf bei der Zimmerei einige Teile des Dachstuhls „gestohlen“. Auch die Zukünftigen Nachbarn der Laufener Feuerwehrmänner, der Trachtenverein konnte noch ein Teil des Dachstuhls ergattern.

Am Wochenende vorher meldeten sich die Diebe bei der Feuerwehr Laufen und luden zu Verhandlungen für die Auslöse des entwendeten Bauholzes ein. Mit Musik, Blaulicht und ihren Feuerwehrfahrzeugen marschierten die Kameraden zum alten Feuerwehrhaus an der Abtsdorferstraße. Hier führte Laufens Geschäftsleiter Christian Reiter und der 1. Kommandant Herbert Kitzberger die zähen Verhandlungen mit den Kameraden aus Petting und Leobendorf zur Auslöse des gestohlenen Holzes.

Glücklicherweise konnten sich alle Beteiligten auf eine faire Auslöse einigen, so konnten die Bauarbeiten pünktlich am nächsten Tag beginnen. Allerdings konnten die Laufener Feuerwehrler den Diebstahl ihres neuen Dachstuhles nicht ganz so leicht verzeihen, so wurden die Verantwortlichen aus Petting und Leobendorf leicht geschwärzt und in der Schlauchwanne ordentlich untergetaucht. Der kleine Spaß wird allerdings schnell wieder vergessen sein, wenn die beteiligten beim gemeinsamen Feiern im neuen Feuerwehrhaus auf ihre Kameradschaft anstoßen werden.
 
Autor: Patrick Reimann Fotos:  Feuerwehr Laufen (34 Bilder)
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