Berichte

Erfolgreiche Teilnahme am Basismodul der Truppausbildung
// Erfolgreiche Teilnahme am Basismodul der Truppausbildung 08.07.2022
Am Freitag konnten in der Zwischenprüfung der modular aufgebauten Grundausbildung drei Jugendliche und ein Quereinsteiger aus Laufen und Leobendorf zeigen, wie gut sie in den letzten Monaten auf den zukünftigen Einsatzdienst vorbereiten wurden.

Die Prüfung wurde zusammen mit anderen Feuerwehren am Feuerwehrgerätehaus in Bad Reichenhall abgelegt, in dieser wurde im praktischen Teil unter anderem der Standard Löschangriff oder der Aufbau einer Steckleiter geübt. Der theoretische Teil, welcher aus einem breit gefächerten Fragenkatalog zu Themen wie der Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung besteht, konnte bereits im Vorfeld online abgelegt werden.

Die Feuerwehr Laufen durfte sich in diesem Jahr besonders freuen, sie stellte die Lehrgangsbesten. Patrick Baal erreiche bei der Prüfung 97 von 100 möglichen Punkten, dicht gefolgt von Lena Reschberger mit 96 Punkten.

Die Bestandene Zwischenprüfung ist der erste Schritt auf dem Weg zum vollständig ausgebildeten Feuerwehrdienstleistenden. Die Feuerwehranwärter, in der Regel im Alter von 16 Jahren, können mit dieser Qualifikation zu Ausbildungszwecken bei Einsätzen außerhalb des Gefahrenbereiches ausrücken. Quereinsteiger ab 18 Jahren können voll im Einsatzgeschehen mitarbeiten. Nach einem weiteren Ausbildungsmodul mit der Dauer von einem Jahr, erfolgt der Abschluss der Grundausbildung mit der Truppführer Qualifikation. Als Truppführer ist die Teilnahme an allen weiterführenden Lehrgängen im Landkreis und den staatlichen Feuerwehrschulen möglich.

Wir gratulieren unseren Teilnehmern:

Baal Patrick
Judex Maximilian
Reschberger Lena
Singhartinger Daniel
 
Autor: Stefan Haberlander Fotos:  Feuerwehr Laufen (10 Bilder)
Seminar zum Thema Flugunfälle mit Kleinflugzeugen
// Seminar zum Thema Flugunfälle mit Kleinflugzeugen 02.07.2022
Nicht einmal vier Jahre ist es her, dass sich ein Kleinflugzeug im Saaldorfer Ortsteil Sillersdorf bei einer Notlandung überschlagen hat. Der Unfall verlief glimpflich und ohne gravierende Verletzungen der Betroffenen. Dennoch sind derartige Situationen auch für die Einsatzkräfte eine Gefahr, denn der mit einer Sprengladung versehene Rettungsschirm der Kleinflugzeuge kann bei unachtsamen Vorgehen schwerste Verletzungen verursachen. Dieser Umstand war Grund genug für die Feuerwehren des nördlichen Landkreises, einen Fortbildungstag zu diesem Thema zu absolvieren.

Kreisbrandmeister Michael Brandl begrüßte im Feuerwehrgerätehaus Laufen die Schulungsteilnehmer der Feuerwehren Ainring, Freilassing, Laufen, Saaldorf und Surheim, um das Wort dann an Hans Rachl zu übergeben. Hans Rachl ist im nahen Chiemgau zu Hause und Experte auf dem Gebiet der Fliegerei. Seine Seminare zum Thema "Flugunfälle mit Kleinflugzeugen" an der staatlichen Feuerwehrschule Regensburg sind heiß begehrt.

In einem rund zweistündigen Vortrag stellte Hans Rachl Typen von Luftfahrzeugen, Ursachen für Flugunfälle und die Gefahren der mit Sprengladungen betriebenen Rettungssysteme vor. Ebenso wurden wertvolle Tipps gegeben, wie sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicher verunfallten Luftfahrzeugen nähern und Personen aus Flugzeugen retten können.

Im Anschluss stand nochmals die Sprengladung des Rettungsfallschirms im Fokus. Um die Wirkung zu verdeutlichen, entzündete der Ausbilder eine Sprengladung, die sich in einem heftigen Knall entlud. Eine eindrucksvolle Darstellung, die sicher allen Anwesenden in Erinnerung bleiben wird und die Sensibilität zum Thema weiter stärkt.

In der anschließenden Übung konnten die Feuerwehrler an einem echten Flugzeugwrack das im Theorieteil erworbene Wissen sofort in die Praxis umsetzen. Auf einer Wiese neben dem Feuerwehrgerätehaus lag das verunfallte Flugzeug, auf dem Pilotensitz ein Schwerverletzter. Umsichtig "retteten" die Feuerwehrkräfte den Verletzten aus dem Flugzeug, sicherten das Fluggerät und sperrten den Gefahrenbereich routiniert ab. Auch die Sicherstellung des Brandschutzes war selbstverständlich.

Unmittelbares Feedback zur Übung gab es von Hans Rachl, der sich sehr zufrieden zeigte und den Feuerwehrmännern hervorragende Arbeit bescheinigte. Im Schlusswort bedankte sich Kreisbrandmeister Michael Brandl bei Rachl für die Schulung, in der umfangreiches Wissen vermitteln wurde. Verbunden mit dem Appell, immer sensibel und achtsam an Einsatzlagen heranzugehen, bedankte er sich auch bei den ehrenamtlichen Feuerwehrkameraden für ihre engagierte Teilnahme.
 
Autor: Michael Brandl Fotos:  Feuerwehr Laufen (29 Bilder)
24h Berufsfeuerwehr-Tag der Jugendfeuerwehr
// 24h Berufsfeuerwehr-Tag der Jugendfeuerwehr 11.06.2022
- 12.06.2022
Nach mehrjähriger „Corona-Pause“ veranstaltete die Jugendfeuerwehr Laufen vom 11. auf den 12. Juni 2022 wieder einen 24-Stunden-Berufsfeuerwehrtag, um den Jugendlichen einen Einblick in den Arbeitsalltag einer Berufsfeuerwehr zu ermöglichen. 10 Mädchen und Jungen freuten sich über die willkommene Abwechslung, die zugleich ein intensives Training bedeutete.

Nach dem Aufbau des Nachtlagers gab es eine Schulung über den Digitalfunk, um sicherzustellen, dass die Kommunikation bei den bevorstehenden Einsatzübungen einwandfrei funktioniert.

Noch vor dem Mittagessen um 12 Uhr erreichte die Mannschaft die erste Einsatzmeldung: Ausgelöste Brandmeldeanlage in der Mittelschule Laufen. Nach einer Lageerkundung der Gruppenführerin wurde ein Garagenbrand im Hinterhof festgestellt. Dazu kam noch eine Person im 2. Stockwerk, die von der Drehleiter gerettet werden musste. Nachdem das Feuer gelöscht, die Person gerettet und die Garage entlüftet war, ging es zurück ins Feuerwehrhaus. Nachdem die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht worden waren, gab es auch schon das Mittagessen, damit alle für den Nachmittag gestärkt waren. Kurze Zeit später ging es nach Letten zu einer Personenrettung von einem Balkon. Als festgestellt werden musste, dass der Balkon mit der Drehleiter nur sehr schwer erreichbar war, entschied sich der Gruppenführer mit der Steckleiter eine „Rutsche“ zu bauen, um so die Person mit der Schleifkorbtrage zu retten. Nachdem der Einsatz gut gemeistert abgeschlossen worden war, hatten die Jugendlichen erstmal Freizeit im Feuerwehrhaus.

Gegen 15 Uhr gab es dann einen Großeinsatz bei dem das LF 8/6 aus Leobendorf mit dabei war. Die Erstmeldung hieß: B3 Brand eines LKWs in der Kiesgrube Kraller. Vor Ort begann die Mannschaft des ersten Fahrzeuges, einen Löschangriff aufzubauen, während die zweite Gruppe die Wasserversorgung über einen Löschteich vorbereitete. Da eine Person als vermisst gemeldet war, wurde sofort ein Rettungstrupp zum Suchen geschickt. Kurze Zeit später konnte diese auch schon unverletzt aufgefunden werden. Auch das Feuer war inzwischen mit mehreren Rohren unter Kontrolle gebracht. Die Aufräumarbeiten dauerten zum Glück nicht lange, denn auf der Wache wartete schon frisch Gegrilltes auf die mittlerweile wieder hungrigen Feuerwehrler. Nach dem gemeinsamen Grillen verabschiedete sich dann Leobendorf wieder und die Jugendlichen hatten erneut Freizeit bis zum nächsten Einsatz.

Nach dem Alarmstichwort „Person in Hackschnitzelbunker verschüttet“ ging es mit Blaulicht und Martinshorn nach Leobendorf. Dort angekommen bestätigte sich die Lage. Der Gruppenführer teilte sofort seine Mannschaft ein. Einer betreute den Patienten und die anderen versuchten schon einmal, einen ersten Zugang freizuschaufeln, um die Arbeit zu erleichtern. Mit Steckleiterteilen und Holzbrettern wurde eine Wand aufgebaut, damit nicht noch mehr Hackschnitzel zu Kopf des Patienten rutschen. Die Rettung verzögerte sich, da noch zwei Metallplatten auf den Beinen lagen. Mit dem sogenannten Büffelheber wurden dann die Platten so aufgehoben, dass man die Person herausziehen konnte.

Am späten Abend konnte die Mädchen und Jungen ihre Freizeit nach Lust und Laune selber gestalten. Die einen schauten an der großen Leinwand Fußball und die anderen saßen gemütlich unterm Sternehimmel am Feuerkorb. Gegen 24:00 Uhr ging es dann in die Nachtruhe.

Wie auch im echten Feuerwehrleben kann es passieren, dass man um 2 Uhr in der Früh einen Baum von der Fahrbahn beseitigen muss. So ging es auch den Jugendlichen. Als Folgeeinsatz gab es dann noch einen erneuten Brand in der Kiesgrube, der gemeistert werden musste.

Nach ca. zwei Stunden konnten alle wieder ins Bett. Um 8 Uhr gab es schließlich noch ein gemeinsames Frühstück, nach dem die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt wurde, indem man das Feuerwehrhaus so sauber verließ, wie man es am Tag zuvor vorgefunden hatte.
 
Autor: Elias Dinda Fotos:  Feuerwehr Laufen (23 Bilder)
Fahrsicherheitstraining des Kreisfeuerwehrverbandes BGL
// Fahrsicherheitstraining des Kreisfeuerwehrverbandes BGL 15.05.2022
Vier aktive Mitglieder der Feuerwehr Laufen nahmen ende April mit der Drehleiter am Fahrsicherheitstraining, das vom Kreisfeuerwehrverband organisiert wurde, teil. Nach einer kurzen theoretischen Einheit, bei der es neben einer allgemeinen Einweisung auch eine kurze Schulung zum Sonder- und Wegerechte gab, wurde zeitnah zur Praxis übergegangen. Vormittags wurde der Schwerpunkt auf Fahr Übungen wie Wenden in engen Raum, überfahren von Hindernissen und Rangieren gelegt. Bei diesen Übungen stellte die Drehleiter mit ihrem langen Radstand besondere Herausforderungen für die Fahrer bereit. Am Nachmittag wurde die Veranstaltung mit Bremsübungen auf unterschiedlichen Untergründen abgeschlossen. Die Erkenntnisse aus den Bremsversuchen waren für alle Teilnehmer äußerst lehrreich und brachten das eine oder andere unerwartete Ergebnis.
 
Autor: Sebastian Pertl Fotos:  Feuerwehr Laufen (5 Bilder)
Landesweiter Warntag im Bayern am 12. Mai 2022
// Landesweiter Warntag im Bayern am 12. Mai 2022 10.05.2022
Um bei Gefahrenlagen richtig reagieren zu können, sind Übungen wichtig.
Daher findet am Donnerstag, 12. Mai 2022, in ganz Bayern ein Probealarm statt. Dabei werden die Sirenen auf ihre Funktionsfähigkeit getestet. Außerdem soll die Bevölkerung durch den Probealarm über die Bedeutung von Sirenenwarnungen informiert werden. Zudem wird unter anderem mit der Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) eine Probewarnmeldung versendet. Ziel ist es, dass Sie sich mit der Warnung in Notlagen auskennen und wissen, was nach einer Warnung zu tun ist.

Bitte erschrecken Sie also nicht, wenn am 12. Mai 2022 ab 11:00 Uhr die Sirenen heulen! Das ist nur ein Probealarm und kein Grund zur Sorge!

Bei Probealarmen wird die technische Infrastruktur der Warnung getestet. In Bayern wird das Sirenenwarnsystem getestet und ein Heulton von einer Minute Dauer ausgelöst. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Neben dem Sirenensignal werden, soweit vorhanden, auch andere Warnmittel, wie zum Beispiel Warn-Apps, getestet.

Durch den Freistaat Bayern wird für den landesweiten einheitlichen Probealarm der Termin (grundsätzlich 2 x jährlich) rechtzeitig festgelegt und bekannt gegeben.

Die unterschiedlichen Warntöne sehen Sie in der Übersichtsgrafik

Landkreis Berchtesgadener Land:

Im Landkreis Berchtesgadener Land erfolgt eine Warnung der Bevölkerung mit Hilfe einer stationären Sirene (Stadtgebiet Bad Reichenhall) und durch ein Modulares Warnsystem (MoWaS), das verschiedene Warn-Apps (NINA, KatWarn, BIWAPP) ansteuert.

Ergänzend dazu sind im Landkreis an 5 Standorten insgesamt 6 mobile Lautsprecher- und Sirenenanlagen (MOBELA) stationiert. Zusätzlich können Warndurchsagen über festverbaute Lautsprecheranlagen der Einsatzfahrzeuge erfolgen.

Die im Landkreis stationierten MOBELA´s (eine davon im Gemeindegebiet Laufen) sollen daher zu den bundes- und landesweit festgesetzten Warntagen an den, durch die Gemeinden vorab bestimmten geeigneten Standorten, als Warnmittel eingesetzt werden. Dabei wird das Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ und nach 2 Minuten das Sirenensignal „Entwarnung“ wiedergegeben.

Monatliche Sirenenüberprüfung im Landkreis BGL:

Neben den einmaligen Warntagen mit Überprüfung der Warnmittel für den Katastrophenschutz, finden im Landkreis BGL einmal monatlich (1. Samstag im Monat um 10.30 Uhr) die Überprüfung der Sirenen für die Feuerwehralarmierung statt. Hier wird das Sirenensignal „Feuerwehralarm“ (siehe Übersichtsgrafik) über die stationären Sirenen in den Gemeinden ausgegeben.

Weitere Informationen:

Sirenen- und Lautsprecherwarnung - Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration (bayern.de)

Landesweiter Warntag Bayern - Flyer
 
Autor: Patrick Reimann Fotos:  STMI Bayern (2 Bilder)
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