Berichte

Rubrik: Jahr: Monat:   
Familienfest der Feuerwehr Laufen
// Familienfest der Feuerwehr Laufen 25.05.2019
Das Familienfest am letzten Mai Wochenende lockte viele Besucher zum Feuerwehrhaus der Laufener Wehr, wo das Wetter nicht besser hätte sein können bei angenehmen 24 Grad. Viele Familien ließen sich das Kinderprogramm und die Schauübungen der Feuerwehrler nicht entgehen.

Zu Beginn zeigte die Jugendfeuerwehr den Stand ihrer Ausbildung bei einem Löschangriff und einer Personenrettung über die Steckleiter. Anschließend wurde ein Fettbrand in einer Küche simuliert und aufgezeigt wie man einen solchen Brand richtig löscht. Und was passiert, wenn Wasser zum Löschen eines Fettbrandes verwendet wird.

Neben dem immer beliebten Drehleiterfahrten und der Hüpfburg, waren in diesem Jahr auch zwei neue Mitmach-Aktionen dabei. Bei einer Feuerwehrolympiade konnten die Kinder ihr Geschick beweisen. Die Erwachsenen konnten im Selbstversuch testen wie es ist als Atemschutzgeräteträger in einem verrauchten Raum nach Personen zu suchen. Unter Anleitung erfahrener Feuerwehrmänner durchsuchten die Besucher ein verrauchtes Zelt mit der Wärmebildkamera, in dem ein kleiner Übungsparkour aufgebaut war.

Wer sich zwischendurch stärken wollte konnte das bei dem bewährten Küchenteam der Feuerwehr Laufen machen.
 
Autor: Patrick Reimann Fotos:  Feuerwehr Laufen (43 Bilder)
Ehrungen bei Oberndorfer Florianifeier
// Ehrungen bei Oberndorfer Florianifeier 27.04.2019
Die Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren aus Laufen und Oberndorf hat eine lange Tradition, die mehr als 150 Jahre zurückreicht. Um diese Zusammenarbeit zu würdigen, hatte das Kommando der Feuerwehr Oberndorf beschlossen zwei Kameraden der Feuerwehr Laufen im Rahmen ihrer Florianifeier eine Auszeichnung im österreichischen Feuerwehrwesen zu verleihen.

Die Florianifeier der Feuerwehr Oberndorf ist für die Feuerwehrfrauen und -männer ein besonderer Festtag, in dessen Rahmen neben der Florianimesse und der Angelobung von neuen Mitgliedern auch verdiente Feuerwehrmitglieder geehrt werden. Bei den diesjährigen Ehrungen durften sich auch zwei Mitglieder der Feuerwehr Laufen über eine Auszeichnung freuen. Der 1. Kommandant der Feuerwehr Laufen Herbert Kitzberger wurde mit der Medaille für verdienstvolle Zusammenarbeit des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Der ehemalige stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Laufen Patrick Reimann mit der Medaille für verdienstvolle Zusammenarbeit des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg.

Beide Feuerwehrmänner hatten in den letzten acht Jahren zusammen die Feuerwehr Laufen geführt. Ein großes Anliegen war den beiden Kommandanten eine stehts gute Zusammenarbeit mit der Nachbarfeuerwehr, sowohl im Einsatzgeschehen als auch im kameradschaftlichen Miteinander.

Herbert Kitzberger ist seit 24 Jahren 1. Kommandant der Feuerwehr Laufen und hat bereits bei zahlreichen Einsätzen mit den österreichischen Nachbarn zusammengearbeitet. Auch die gegenseitige Patenschaft der beiden Wehren im Rahmen der 150 Jahrfeiern 2010 und 2014 fällt in seine Amtszeit.

Der ehemalige stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Laufen Patrick Reimann, der zum 1. April dieses Jahres nach acht Jahren aus seinem Amt ausgeschieden ist, erhielt eine Auszeichnung für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Oberndorf. Bereits vor seinem Antrittsbesuch vor acht Jahren als Stellvertreter des Jugendwartes war es ihm ein Anliegen die Kameradschaft und grenzüberschreitende Zusammenarbeit der beiden Feuerwehr zu vertiefen. Als Kommandant konnte er dieses Anliegen in den letzten Jahren aktiv mitgestallten.

Eine weitere Verbesserung der Zusammenarbeit im Bereich des Einsatzdienstes konnte auch ihm Rahmen der Florianifeier erreicht werden. Kurz nach der Einführung des deutschen Digitalfunk Netzes erhielt die Feuerwehr Oberndorf für ihr Einsatzleitfahrzeug ein Funkgerät der Feuerwehr Laufen. Nach der kürzlich erfolgten Digitalfunk Einführung im Land Salzburg übereichte nun die Feuerwehr Oberndorf im Gegenzug ein österreichisches Funkgerät für die Laufener Wehr. So kann bei grenzüberschreitenden Einsätzen auch mit der neuen Funktechnik wieder ohne große Hürden zusammengearbeitet werden.

Die Beiden Ausgezeichneten bedanken sich für die erhaltenen Ehrungen und das neue Digitalfunkgerät für die Feuerwehr Laufen.
 
Autor: Patrick Reimann Fotos:  Feuerwehr Oberndorf (20 Bilder)
Umwelttag 2019 mit verstärkter Mannschaft
// Umwelttag 2019 mit verstärkter Mannschaft 20.04.2019
Der Umwelttag der Jugendfeuerwehr Laufen fand dieses Jahr in einem größeren Umfang als die Jahre zuvor statt. Möglich wurde das durch die Unterstützung von Jugendlichen der Wasserwacht Laufen-Leobendorf.

Mit der größeren Anzahl an Teilnehmern konnte das Gebiet, das von unachtsam weggeworfenem Müll befreit worden konnte, deutlich ausgeweitet werden. Neben den traditionell stark verschmutzen Bereich an der Salzach Au wurde heuer auch entlang der B20 und am Abtsdorfer See gesucht. Weitere Gruppen waren am Sportplatz, Grüngürtel und in der Altstadt unterwegs.

Die zweite Bürgermeisterin Brigitte Rudholzer bedankte sich anschließend im Feuerwehrhaus im Namen der Stadt Laufen für die großartige Aktion zum Schutz der Umwelt. Die Stadt Laufen lud anschließend alle Teilnehmer zu einer Brotzeit ein.
 
Autor: Patrick Reimann Fotos:  Feuerwehr Laufen (8 Bilder)
// Aktion "Disco-Fieber" am Rottmayr Gymnasium Laufen 19.04.2019
Ein Autobrand in Mayerhofen. Was sich eher als Routineeinsatz ankündigte, erwies sich wenig später als Tragödie. An einem Sonntagmorgen verbrannten vier junge Menschen in ihrem Kleinwagen. Wenn Polizeihauptkommissar Jörg Tiedke und Feuerwehrkommandant Herbert Kitzberger heute, fast 14 Jahre später, davon erzählen, vibriert noch immer ihre Stimme. Erzählt haben nicht nur sie von ihren Erlebnissen im Einsatz. Die Zuhörer: Schüler der zehnten Klassen des Rottmayr-Gymnasiums, also jene, die demnächst den Führerschein machen werden. „Disko-Fieber“ nennt sich diese Aktion, die junge Fahrer warnen soll: Nicht mit Drogen und Alkohol ans Steuer. Und Hände weg vom Handy.

Bei feuchter und schmieriger Fahrbahn war der 20-jährige Fahrer in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen, über eine Wiese gerutscht, und dann mit dem Wagen über eine massive Steinmauer geflogen. Die Steinblöcke hatten die Batterie aufgerissen, ein Lichtbogen entzündete den Wagen sofort. Der 20-Jährige starb an seinem Geburtstag. Neben ihm verbrannte seine 25-jährige Freundin, zwei 19-Jährige saßen auf der Rückbank. Als die Feuerwehr eintraf, schlugen die Flammen meterhoch aus dem Auto. „Überhöhte Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn“, konstatierte Jörg Tiedke, später hatte man aus der Körperhülle des Fahrers Blut entnommen und 1,2 Promille Alkohol festgestellt. Kommandant Herbert Kitzberger war einer der ersten am Geschehen, von einer Anwohnerin hatte er erfahren, dass im Wagen Menschen säßen. „Ein Kamerad hat es psychisch nicht ertragen“, berichtete Kitzberger von dem Einsatz. Weil kurz darauf die Medien aufmerksam geworden waren, hatte man den verkohlten Wagen komplett verladen und in eine abgeschlossene Halle verbracht. „Die Beine der Beifahrerin waren regelrecht in das Armaturenbrett eingeschmolzen“, schilderte der Kommandant die Herausforderung, die Toten mussten aus ihrer geknickten Haltung gestreckt werden, um sie in Särge betten zu können. „Dieses Geräusch werde ich mein Leben lang nicht vergessen“, gestand Kitzberger. „Auch ein Polizeibeamter steckt das nicht einfach weg“, unterstrich Jörg Tiedke, „die Bilder habe ich heute noch im Kopf.“ Nach so einer Tragödie gilt es, die Angehörigen zu verständigen.

Alle Reaktionen hat Tiedke bereits Ein Einsatz, den keiner vergisst erlebt: „Manche wollen es nicht wahrhaben, andere schreien, weinen, oder sitzen nur apathisch da.“ Inzwischen gibt es dafür einen Kriseninterventionsdienst. Helmut Langosch hat mit dessen Aufbau 2001 begonnen, seit 2006 werden auch Einsatzkräfte betreut. „Als Verursacher muss ich mit meiner Schuld umgehen“, weiß Langosch von vielen Fällen, bei denen andere, oft völlig Unbeteiligte ums Leben gekommen waren. Mit Kurzfilmen Schüler sensibilisiert Schuldig gemacht hatten sich etliche Fahrer und Fahrerinnen in den Kurzfilmen, die man den Schülern präsentierte. Nicht immer waren es Alkohol und Drogen, die zu den Unfällen führten, sondern auch das Hantieren am Smartphone. Beim Blick nach vorne, war es: zu spät. Simon Pawelka ist ehrenamtlicher Rettungssanitäter. Er erzählte den Schülern von einem jungen Pärchen, dass sich ein schnelles Auto gemietet hatte, und dann mit Alkohol und Drogen im Blut an einen Baumgekracht war. „24 Stunden haben die Ärzte um das Leben des jungen Mannes gekämpft“, berichtete Pawelka aus dem Krankenhaus, „seine Freundin lag im Flur gegenüber als er starb.“

Die Schüler Julian Wolf und Leonhard Kreuzer meldeten sich spontan, als Herbert Kitzberger Freiwillige suchte. Die beiden setzten sich als Unfallopfer in den völlig demolierten Kleinwagen, den Laufens Feuerwehr auf dem Gymnasiumsareal bereitgestellt hatte. Mit neun Mann rückte die Wehr an, dazu die beiden Rettungssanitäter des BRK. Kitzberger erklärte den Schüler die einzelnen Arbeitsschritte von der Stabilisierung der Verletzten über das Durchtrennen der Fahrzeugsäulen bis zum Abheben des Daches. „Wichtig ist, mit den Verletzten zu reden“, appellierte Kitzberger an alle Ersthelfer. „Jeder hat Verantwortung“, ergänzte Schulsozialarbeiterin Ramona Mühlbacher, „es geht nicht nur um einen selbst.“ So sieht das auch die Schülerin Sophie Bahr: „Im Falle des Falles jemandem den Autoschlüssel abnehmen“, sagt sie gegenüber der Heimatzeitung. Auch Sarah Weber appelliert an alle jungen Leute: „Mehr schauen und besser aufpassen.“

Auf die Frage an die Klassen, wer bei Feuerwehr oder Rotem Kreuz aktiv sei, gingen einige Hände nach oben. Trotz geteilter Meinung: Die Botschaft ist angekommen Drei jungen Burschen aus den Klassen waren die Filme mit vorhersehbarem Ausgang dann doch etwas zu viel gewesen. „Also mehr hätten es nicht mehr sein müssen“, waren sie sich einig. Aber auch bei ihnen ist die Botschaft angekommen: „Beim Fahren Finger weg von Alkohol und Drogen – und vom Handy.“ Letzteres gilt auch für Unfallzeugen: Keine Bilder und keine Filme davon machen.
 
Autor: Hannes Höfer
Wissenstest der Salzburger Feuerwehrjugend in Eugendorf
// Wissenstest der Salzburger Feuerwehrjugend in Eugendorf 13.04.2019
Neben dem Wissenstest der bayerischen Jugendfeuerwehren im Herbst nimmt die Jugendgruppe der Feuerwehr Laufen auch jährlich bei der Wissensprüfung ihrer Nachbarn, der Salzburger Feuerwehrjugend teil.

12 Mädchen und Buben aus Laufen absolvierten in Eugendorf mehrere Stationen des Wissenstest mit verschieden Aufgaben, deren Schwierigkeitsgrad je nach abgelegter Stufe (Bronze, Silber, Gold) variiert. Zu den gestellten Aufgaben gehören neben theoretischen Fragen auch das Formalexerzieren oder das Anfertigen von Knoten und Stichen.

Alle Mitglieder der Laufener Wehr konnten am Ende die Prüfungen mit Erfolg abschließen und ihr Abzeichen in Empfang nehmen.
 
Autor: Patrick Reimann Fotos:  Feuerwehr Laufen (22 Bilder)
© 2019 Freiw. Feuerwehr Stadt Laufen | Impressum | Datenschutz| Kontakt
Diese Website nutzt Cookies
Ok